Wie
lebten die Menschen an der Wende zum 20. Jahrhundert und davor?
Im dezentralen Stadtmuseum ist Geschichte erlebbar. Ein Blick in
das "Gadem" (im Zuckertimpen) zeigt eindrucksvoll das Leben der
"kleinen Leute". Der "Tapetensaal" mit der "Biedermeierstube"
(beide in der Klosterstraße) und in das "Haus Bispinck" (in der
Münsterstraße) hingegen zeigen dazu im Gegensatz den Wohlstand
der Händler und Industriellen des Warendorfer Bürgertums.
Schließlich bekommt man im "Torschreiberhaus"
einen Einblick in einen längst ausgestorbenen Beruf.
Klicken Sie auf die Bilder, um mehr davon zu sehen.
Das dezentrale
Stadtmuseum ist an Sonn- und Feiertagen von 15.00 bis 17.00
geöffnet. (Besonderheiten siehe unten.)

Der Gadem am
Zuckertipen - Leben der einfachen Leute im 19. Jahrhundert
Mehr über den Gadem.....
Das
Torschreiberhaus am Osttor zeigt
Arbeit und Leben eines im 19.
Jahrhundert
unverzichtbaren Berufsstandes .
Mehr
über das Torschreiberhaus...
Die Biedermeierstube
im Haus in der Klosterstraße vermittelt anschaulich die Pracht
und das Wohlergehen des gehobenen Bürgertums des frühen
19. Jahrhunderts.
Blick in die Biedermeierstube...
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts interessierte man sich
sehr für fremde Länder und Erdteile. Reisen waren noch
beschwerlich und teuer. Aber prächtige Bildtapeten im
Haus in der Klosterstraße
vermittelten eine Vorstellung von fremden Länder und
Menschen.
Mehr über die Bildtapeten....
In der
Fabrikantenvilla "Haus Bispinck" in der Münsterstraße
wird der Wohlstand und Lebensgefühl der besitzenden
Bevölkerung zu Beginn des frühen 20. Jahrhunderts
deutlich.
Mehr über das Haus Bispinck...
Nach fast zwei Jahren Renovierungs- und Restaurierungsarbeiteneröffnete
am 19. 11. 2011 das Museum Heinrich Friederichs, das den Arbeiten des
großen Warendorfer Bildhauers Heinrich Friederichs gewidmet. Heinrich
Friederichs wurde am 16. 6. 1912 geboren. Der zweite Weltkrieg setzte
seinem künstlerischen Schaffen ein jähes Ende: Er fiel am
10. 8. 1944 in Lettland und wurde dort in einem anonymen Soldatengrab
beigesetzt.
Mehr über das
Museum Heinrich Friederichs
Die Objekte im Dezentralen Stadtmuseum
sind an
Sonn- und Feiertagen von 15:00 - 17:00 kostenfrei
geöffnet.
(Keine Öffnung am 24., 25. u. 26.12. und
am 01.01., und in den Tapetensälen,(Klosterstraße) nicht
am Tage Mariä Himmelfahrt.)
Am Tag des Offenen Denkmals (2. Sonntag
im September) durchgehend von 11:00 - 17:00 Uhr.