
Wohnen. Arbeiten und Verweilen in der Warendorfer Altstadt. Ist
die Altstadt zukunftsfähig? Wie soll unsere Stadt sich weiterentwickeln
und wie soll sie aussehen? Welche Rolle spielt der Denkmalschutz, welche
Rolle spielt aber auch die erhaltenswerte Bausubstanz? Brauchen wir oder
wünschen wir uns Neubauten? Diese Fragen stehen immer wieder im
öffentlichen Gespräch. Die Meinungen gehen weit auseinander und sind
meistens kontrovers.
Der Heimatverein und die Altstadtfreunde sehen es als ihre
Aufgabe an, sich mit dem über 6 Jahrhunderte gewachsene bauliche Erbe
und den immer wieder veränderten Ansprüchen einer Stadtgesellschaft
auseinanderzusetzen
Von den ca. 600 Häusern steht die Hälfte unter Denkmalschutz.
Für diese gelten klare Kriterien und Vorgaben entsprechend dem
Denkmalschutzgesetz. Viele der weiteren 300 Häuser sind es wert erhalten
zu werden. Doch was sind die Kriterien, die erfüllt sein müssen, um ein
Gebäude zu erhalten? Und warum benötigen wir Neubauten?
Laurenz Sandmann wird den Versammelten anschaulich darlegen,
mit welchen verschiedenen Sichtweisen die Altstadt wahrgenommen werden
kann und welche Konsequenzen die Eingriffe in das historische Stadtbild
bedeuten. Das Wohnen und Wirtschaften in der Altstadt müssen bei allen
planerischen Überlegungen eine genauso große Rolle spielen, wie der
Verkehr und die Aufenthaltsqualität.
Bild: Matthias M. Rinschen