
„De
Iemse geiht dört Mönsterland
so sachte äs en Kind.
Ist wull noch wiet bis an dat Meer?
Worüm denn so geschwind!“
„Die Ems geht durchs Münsterland,
sanftmütig wie ein Kind.
Ist wohl noch weit bis an das Meer?
Warum denn so geschwind!“
„So läuft sie denn seit Jahrhunderten durch das
weite Land, die gute alte Ems. Auch an der Stadt
Warendorf fließt sie vorüber und hat immer regen
Anteil am Leben der Stadt genommen. Ja, sie
prägte unser Stadtbild.“ So schrieb Paula
Telker, Tochter des ersten Bademeisters Josef
Telker.
Die Ems bot früher den Bewohnern der Stadt
Warendorf die einzige Möglichkeit, sich an
heißen Tagen durch ein kühles Bad zu erfrischen.
Baden oder sogar schwimmen im Fluss war jedoch
sehr gefährlich, denn die Untiefen der Ems
wechselten nach jedem Hochwasser.
Auch Kahnpartien waren sehr beliebt. So
starteten 1882 einige junge Männer zu einer
Bootsfahrt von Warendorf nach Telgte. Es ging um
eine Wette. Nach 3,5 Stunden hatten sie Telgte
erreicht und die Wette gewonnen. Beim Gang durch
die Stadt erblickten sie ein Schild mit der
Aufschrift:
„Aktion Badeanstalt Telgte“ Man war begeistert
von der Idee. Was die Telgter können, müsste den
Warendorfern auch gelingen. Es wurde viel
diskutiert, dafür und dagegen. Ein ganz
Altkluger meinte:
„ Jäe, jäe! Laot dat Water ut den Buuk un den
Buuk ut dat Water“.
(Ja, ja, lass das Wasser aus dem Bauch und den
Bauch aus dem Wasser.)
Der
wohlgemeinte Rat wurde nicht befolgt. In der
Stadt wohnte der Rentner Oskar Eylardi. Er war
ein aufgeschlossener Mann und hatte für
gemeinnützige Angelegenheiten ein offenes Ohr.
Es gelang ihm eine „Warendorfer Badeanstalt AG“
zu gründen. So kam die Sache in Schwung.
Die Badeanstalt sollte in die Ems gebaut werden,
oberhalb der Stadt an der Klosterpromenade in
der Nähe des Bentheimer Turms, wo heute das
Marienheim steht. Es wurde eine Floßbadeanstalt
geplant, ein auf Tonnen schwimmender
Bretteraufbau. Die Firma Ahmerkamp wurde mit den
Bauarbeiten betraut. Am 13.Juni 1886 konnte die
Floßbadeanstalt feierlich eröffnet werden.
Trotz aller Unkenrufe hieß es nun:
|
Laot dat Water ut den Buuk |
Lass das Wasser aus dem Bauch |
So ging der Badebetrieb los. Josef Telker wurde erster
Bademeister und sorgte für die nötige Ordnung und das Wohl
seiner Badegäste. Seine Frau half ihm dabei. Herr Telker hatte
während seiner Militärzeit bei den 13ern in Münster seine
Schwimmmeister-Prüfung abgelegt. Vielen Warendorfern hat er die
Schwimmkünste beigebracht.
Wie sah die Badeanstalt aus?
Sie schwamm auf Tonnen, die zwischen Balken festgehalten wurden.
Das gesamte Floß war mit Ketten zu beiden Seiten am Ufer der Ems
befestigt. Das Bassin war der Mittelpunkt der Anlage und wurde
von den Ankleidezellen umgeben. Durch Holzgitter floss das
Emswasser in das Bassin. Für die Freischwimmer öffnete sich an
der Ostseite eine große Tür zur freien Ems. Rote Fähnchen am
Ufer steckten die Grenzen für die Freischwimmer ab, wenn auch
mancher Schwimmer in Versuchung kam, etwas weiter um die Ecke zu
schwimmen.
Es gab neben dem großen Schwimmbecken noch einzelne kleine
Badekabinen. Sie lagen am Ende des schwankenden Holzsteges. Da
ein Badezimmer in der Wohnung noch eine große Seltenheit war,
erfreuten sich die Badekabinen großer Beliebtheit. Meine Mutter
hat mich als kleines Mädchen oft mitgenommen in dieses
Reinigungs- und Erfrischungsbad. Der kleine Raum hatte bis zur
Hälfte einen Bretterboden mit einer Sitzbank, auf der man auch
die Kleider ablegte. Über eine steile Leiter stieg man in das
Emswasser und stand auf einem Holzboden. Frisches Wasser floss
ständig durch die Holzlatten. Beim ersten Mal rutschte ich auf
dem glatten Holz aus und lernte das Wasser von unten kennen.
Mutter zog mich schnell hoch. Der Schrecken war groß, konnte
aber meine Freude am Plantschen im Wasser nicht trüben.
Vergessen habe ich diesen Schreck nie.
Die Badezeiten waren streng geregelt. Herren- und Damenbaden
wechselten sich ab.
Die Badefreudigkeit der Jugend war besonders groß. Die Mädchen
durften von 2 bis 4 Uhr baden, von 4 bis 6 Uhr waren die Jungen
an der Reihe. Schon lange vor 2 Uhr standen wir Mädchen vor dem
verschlossenen Badeanstaltstor in der Promenade, bis der
Bademeister mit dem Schlüssel kam. Wenn Vater Telker oder auch
seine Frau in Sicht waren, teilte sich die Mädchenschar und
bildete eine Gasse. Frau Telker war immer dunkel gekleidet, trug
einen langen Rock und mit einer Schürze. In unseren Augen war
sie eine sehr alte Frau. Am Arm hatte sie ein Körbchen mit der
Kaffee-Mahlzeit.
Wie der Sturmwind sausten wir in die Umkleidekabinen und dann
ins Wasser. Wir wollten keine Minute vergeuden. Zwei Stunden
vergingen schnell.
Die
meisten Kinder lernten Schwimmen ohne offizielle Anleitung. Es
gehörte einfach dazu wie das Radfahren. Unserem Vater - er war
Lehrer an der Münsterwallschule - war es aber eine wichtige
Aufgabe, den Schülern im dritten und vierten Schuljahr das
Schwimmen beizubringen. Die Warendorfer Kinder spielten nämlich
gern in der Nähe der Ems, und leider ertranken immer wieder
Kinder in dem tückischen Fluss. Die wechselnden Tiefen der Ems
waren eine große Gefahr für die Nichtschwimmer.
Im Sommer wurde die Sportstunde ins Freibad verlegt. Vater trug
dann einen ganz modernen Badeanzug aus schwarzer Wolle, ähnlich
wie ihn die Damen trugen, nur ein Träger wurde über die Schulter
gelegt, der andere fiel locker herunter. So war es schick in den
Zwanziger Jahren.
Der Aufbau der Floßbadeanstalt im Frühjahr und der Abbau im
Herbst verursachten jedes Jahr große Kosten. Nach 40jährigem
Betrieb der Floßbadeanstalt suchte man eine nicht so aufwändige
Lösung.
Die neue Flussbadeanstalt
Am 14. April 1926 wurde die neue Flussbadeanstalt eröffnet.
Bademeister Telker und seine Frau feierten gleichzeitig ihr
40-jähriges Dienstjubiläum. Ihnen war es zu verdanken, dass in
all den Jahren kein Unglücksfall in der Emsbadeanstalt
vorgekommen
war.
In der neuen Badeanstalt waren die Ankleidezellen nun um eine
Liege- und Spielwiese herum gebaut. Das Bassin wurde in das Ufer
gemauert, nur die Emsseite hatte ein Holzgitter zum Einlass des
Wassers. Mit einem dicken Seil war das Becken für Nichtschwimmer
und Schwimmer geteilt, der Zementboden war entsprechend schräg
gebaut. Neben dem Becken führte eine Treppe in die freie
Ems. Man musste einen Freischwimmschein vorweisen können, um in
der „ freien Ems“ schwimmen zu dürfen. Die Freischwimmer durften
auch die Sprungbretter benutzen und einen „ Köpper“ vom
Ein-Meter-, Zwei-Meter- oder Drei-Meter-Brett machen. Mitten in
der freien Ems lag ein langer, glatter Baumstamm verankert. Mit
all diesen Möglichkeiten war das Baden ein großes Vergnügen für
Jung und Alt.
Eine Neuerung sorgt für Unruhe in der
Bevölkerung: Unsere Badeanstalt wurde zum
Familienbad. Das Baden nach Geschlechtern
getrennt hatte ein Ende. Jetzt konnten endlich
die Familien gemeinsam zum Schwimmen gehen. An
heißen Sommertagen gab es so
viele
Badefreunde, dass auf der Liegewiese kaum ein
freier Platz zu finden war. Sorgen machte die
zunehmende Verschmutzung des Emswassers. In
früheren Jahren konnten wir den Stein, nach dem
wir tauchen wollten, auf dem Grund der Ems
liegen sehen.
Bis 1933 sorgte das Ehepaar Telker für Ordnung
in der Flussbadeanstalt, wegen des großen
Andrangs mit Hilfe von Tom Schmillenkamp, der
nach dem Tod von Josef Telker neuer Bademeister
wurde.
In der Kriegs- und Nachkriegszeit wurde unser
Freibad unter wechselnder Leitung geführt. Viele
Warendorfer erinnern sich lebhaft an die
Bademeister Bernhard Kieskemper, Lörchen und
Otto Kamphans. Über 70 Jahre lang hat die
Flussbadeanstalt vor allem der Warendorfer
Jugend in den Sommermonaten viel Freizeitspaß
gebracht. Die Ems lieferte unermüdlich und
kostenlos frisches Wasser.
1956 war dann das Baden im Flusswasser nicht
mehr zeitgemäß und die Flussbadeanstalt wurde
geschlossen. Die Stadt Warendorf errichtete 1959
auf der anderen Emsseite ein
modernes Freibad.
Den Mitgliedern der „Warendorfer
Badeanstalt-Aktien-Gesellschaft“ ist es zu
verdanken, dass Warendorf schon frühzeitig einen
geregelten Badebetrieb hatte. Seit 1919 war
Hermann Josef Brinkhaus ihr rühriger,
langjähriger Vorsitzender.
Erst
1936 übernahm die Stadt die Warendorfer
Badeanstalt AG.
Die Warendorfer Bürger haben diesem tatkräftigen
Vorstand auch die Einrichtung einer
Warmwasser-Badeanstalt zu verdanken. Es gab
damals in den Häusern nur wenige Badezimmer,
darum war es wichtig, auch im Winter öffentliche
Bademöglichkeiten anzubieten.
1909 wurde an das Wohnhaus der Familie Telker im
Zuckertimpen 14 eine kleine Warmwasser -
Badeanstalt angebaut. Die Anlage bot vier
Wannenbäder und sechs Duschen an. Sie war
ganzjährig geöffnet, außer im Hochsommer.
Mein Vater nahm oft ein Wannenbad, wir Kinder
begnügten uns mit der Dusche, das war billiger.
Im Herbst 1936 wurde diese Einrichtung
geschlossen. Die Stadt verlegte die
Warmwasser-Badeanstalt in die Volksschule an der
Klosterstraße. Bis in die 50er-Jahre wurde diese
Einrichtung rege genutzt, gemeinsam mit der
Jugendherberge, die auch im Keller der Schule
untergebracht war.
Die Autorin Eugenie Haunhorst geb. Göcke
wurde 1912 in Warendorf geboren und wuchs in
einer Lehrerfamilie mit vier Geschwistern auf.
Im Alter von 90 Jahren begann sie, Erinnerungen
aus ihrem Leben im Warendorf der 1920er Jahre
aufzuschreiben. Sie starb 2016 im Alter von 103
Jahren.
Bilder: Archiv der Altstadtfreunde Warendorf
Bürgermeister und Stadtdirektoren in Warendorf von 1980-1994
sein Vorgänger: Dr. Hans Kluck 1964-1980
sein Nachfolger: Manfred Kampelmann 1994-1999
Stadtdirektor: Hellmuth Schmeichel 1967-1991
Stadtdirektor: Theo Dickgreber 1991-1999
Dr. Günther Drescher wurde 1980 zum Warendorfer Bürgermeister
gewählt, in einer wahrlich turbulenten Umbruchszeit. Mit schwierigen
Zeiten war Günther Drescher seit frühester Jugend vertraut. Geboren
wurde er 1926 in Karwin in der damaligen Tschechoslowakei. Während der
Sudetenkrise 1938 wurde seine Heimat von polnischen Truppen besetzt und
nach Beginn des Polenfeldzuges 1939 dem Reichsgau Oberschlesien
zugeordnet. Seine Gymnasialzeit verbrachte Günther Drescher in Neuzelle
in der Mark Brandenburg. Schon 1943 wurde er als Luftwaffenhelfer
eingesetzt, konnte aber 1944 das damals übliche Notabitur ablegen. An
seinem 18. Geburtstag kam er zum Fronteinsatz. Nach seiner Verwundung
geriet er in russische Gefangenschaft auf der Krim und in der Ukraine.
Erst 1949 wurde er zu seiner Familie, die nach Bayern geflüchtet war,
entlassen. Endlich konnte er sein Studium in Deutsch, Geschichte und
Geographie in München beginnen, welches er 1956 mit einer Promotion
abschloss. Durch seine Heirat mit Ruth Spital aus Warendorf kam er nach
Westfalen, bekam zuerst eine Anstellung als Lehrer an der Loburg in
Ostbevern, dann am Gymnasium in Ahlen und am Warendorfer Gymnasium
Laurentianum.
1971 wurde er zum Direktor der Marienschule in Warendorf
gewählt. In den schwierigen Jahren der Schulreform bewährte er sich dort
als ein umsichtiger Schulleiter und als verständnisvoller Partner für
Schüler und Eltern.
Er wollte aber mehr tun für seine neue Heimatstadt. Schon 1966
hatte er sich als CDU-Kandidat für den Stadtrat zur Verfügung gestellt
und wurde mit großer Mehrheit gewählt. Bürgermeister Dr. Kluck erkannte
schnell, dass Dr. Drescher eine besondere Gabe besaß, sich auf die
verschiedenen Denkweisen der oft sehr konträren Parteien einzustellen
und 1969 wählte ihn die CDU zum Fraktionsvorsitzenden. Elf Jahre lang
führte er die Fraktion durch oft sehr turbulente Sitzungen. Sein
diplomatisches Geschick erwies sich als ein Glücksfall.
Nach der plötzlichen Erkrankung seines Vorgängers Dr. Hans
Kluck sah er sich 1980 in der Pflicht, das Amt des Bürgermeisters zu
übernehmen. Mit den Stadtdirektoren Hellmuth Schmeichel und später Theo
Dickgreber und dem neuen CDU-Fraktionschef Manfred Kampelmann und später
Karl Wilhelm Hild mussten möglichst im Einvernehmen mit der SPD und der
FDP umsichtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden. Im
Vordergrund stand die Sanierung der historischen Altstadt, bei der man
der geschichtlichen Verantwortung gerecht werden, aber auch pulsierendes
Geschäftsleben fördern wollte. Wo dürfen Autos fahren, wo ist eine
Fußgängerzone wichtiger? Wo sollen Kunden und Besucher parken können?
Soll auf dem Gelände des alten Krankenhauses ein Kaufhaus entstehen oder
sind Wohnungen in der Innenstadt wichtiger? Wie kann aus dem Theater am
Wall ein Kulturzentrum gemacht werden und wie soll im alten Bürgerhof
ein Veranstaltungszentrum finanziert werden? Wann werden endlich die
innerstädtische Entlastungsstraße und die Umgehungsstraße gebaut?


Viele
verschiedene Meinungen prallten oft unversöhnlich aufeinander, so war es
nicht verwunderlich, dass in der Amtszeit von Bürgermeister Dr. Drescher
die politische Landschaft „bunter“ wurde. Zur Zeit der kommunalen
Neuordnung waren nur zwei Parteien im Rat der Stadt Warendorf
vertreten, die CDU und die SPD. 1975 gelang der FDP wieder der Sprung
über die 5% Hürde. Sie war schon in früheren Jahren sporadisch im Rat
vertreten gewesen. 1984 kam erstmalig die GAL/Grünalternative Liste und
1989 die Freie Wählergemeinschaft, die FWG, in den Stadtrat.


Im Bundestag war der Kreis Warendorf durch den langjährigen
Bundestagsabgeordneten und Bundesminister Dr. h.c. Heinrich Windelen gut
vertreten und im Landtag von NRW hatte es der SPD-Abgeordnete Richard
Winkels bis zum Landtages-Vizepräsidenten gebracht. Auch Friedrich
Vogel, CDU-Bundestags-Abgeordneter des Ennepe-Ruhr-Kreises, aber
wohnhaft in Warendorf, konnte als Justizminister in NRW und
Staatsminister in Bonn so manche Wege für Warendorf ebnen. Sie alle
beförderten unsere Stadt nach Kräften und zeigten gern Ministern und
Staatssekretären ihre schöne Heimatstadt, was für Warendorf manche Tür
öffnete.

1991 Bundespräsident Richard v. Weizäcker mit seiner Frau wird
von Oberst Klaus Kuhn, Bürgermeister Dr. Drescher, Stadtdirektor Theo Dickgreber und
Graf von Landsberg-Velen empfangen
Sogar Bundespräsident Richard von Weizäcker machte 1991 mit
seinen Mitarbeitern den jährlichen Betriebsausflug in die Pferdestadt
und die Gäste aus Bonn bekamen ein vielseitiges Programm im Reitzentrum
der FN und eine Mini-Hengstparade im Landgestüt vorgeführt.
Der hohe Wohn- und Freizeitwert der Stadt Warendorf hatte viele
Neubürger angelockt, denen attraktive Neubaugebiete angeboten werden
konnten. Durch den Strukturwandel mit dem Niedergang der Textil- und
Landmaschinenindustrie war Geld im städtischen Haushalt allerdings
Mangelware. Einige Großbetriebe, die breit gefächerte Behördenstruktur
und vor allem die zahlreichen mittelständischen Unternehmen in Handel
und Handwerk waren aber eine solide Basis, die Warendorf relativ
unabhängig machte von extremen Konjunkturschwankungen. Die Sanierung der
historischen Gebäude in der Innenstadt wurde in guter Zusammenarbeit
zwischen den Eigentümern und der öffentlichen Hand vorangetrieben und
die Altstadt wurde immer mehr zu einem Schmuckkästchen, das als „Stadt
des Pferdes“ mit einer sehenswerten historischen Altstadt zu einem
touristischen Anziehungspunkt wurde. Bewohner und Touristen schätzten
das vielseitige Geschäftsangebot mit den vielen kleinen inhabergeführten
Geschäften, die einen besonderen Charme verbreiteten. Der immer aktive
Verkehrsverein, der später zum Stadtmarketing weiterentwickelt wurde,
hatte alle Hände voll zu tun mit den Aktivitäten und Veranstaltungen in
der Stadt, wie z.B. den jährlichen Traditions- und Stadtfesten oder den
Militärweltmeisterschaften im „Modernen Fünfkampf“, die immer mit Gästen
aus der ganzen Welt ausgetragen wurden. Natürlich wurden die Funktionäre
zu einem festlichen Empfang in den historischen Ratssaal geladen und mit
einem Willkommenstrunk aus den Warendorfer Silberpokalen geehrt.


1991 CISM Militätweltmeisterschaften im Modernen Fünfkampf
Mit all den
Aktivitäten
hat sich auch das Hotel- und Gaststättenangebot merklich ausgeweitet und
für die Touristen entstand das neuartige Angebot der Ferienwohnungen in
Privathäusern. Ja, Warendorf entwickelte sich mehr und mehr zu einem
Touristenmagnet. Das war ein wichtiges Standbein, denn Großindustrie in
Warendorf anzusiedeln war nach wie vor schwierig. Aber die neuen
Gewerbegebiete an der Splieterstraße und in der Katzheide füllten sich
sehr schnell mit Gewerbebetrieben aller Art.
In der Zwischenzeit hatte der Autoverkehr gravierend
zugenommen. Der Andreasring als Innerstädtische Entlastungsstraße hatte
sich bewährt, nun wurde der Bau der Stadtstraße Nord als eine wichtige
Verkehrsentlastung für die Innenstadt und die Wohngebiete energisch
vorangetrieben. Es sollte aber noch bis 2003 dauern, ehe der erste
Bauabschnitt fertig war und noch heute warten wir auf die Vollendung der
Stadtstraße Nord.
Ein wichtiges Ziel von Bürgermeister Dr. Drescher war die
Verschlankung von Verwaltung und Politik. Er wünschte sich ein Umdenken,
weg von der „Behördenmentalität“ hin zum „Dienstleistungsunternehmen
Stadt“. Der Bürger sollte nicht Bittsteller sein, sondern Kunde. Ein
langer und mühsamer Weg!
1994 Bürgermeister Dr. Dreschers begrüßt die Ehrengäste beim
Neujahrsempfang
Ein
naheliegendes Ziel war das Jahr 2000, in dem das 800jährige
Stadtjubiläum gefeiert werden sollte. Schon jetzt wurden Pläne für ein
großes Stadtfest gemacht und Prof. Dr. Leidinger wurde die Federführung
für eine umfangreiche Stadtgeschichte übertragen.
Es war Bürgermeister Dr. Drescher ein wichtiges Anliegen,
Warendorfer Bürger zu ehren, die sich für das Wohl der Stadt und seiner
Ortsteile ehrenamtlich engagierten. Viele Gruppen und Vereine wurden
beim alljährlichen Neujahrs-empfang geehrt. Außerdem zeichnete er im
Laufe seiner Amtszeit 15 verdiente Bürger mit der Verleihung der
Ehrenbürgerschaft, des Ehrenrings und des Ehrensiegels aus.
Mit der Kommunalwahl 1994 beendete Dr. Günther Drescher seine
Bürgermeisterzeit und Manfred Kampelmann wurde sein Nachfolger. Nun
konnte er sich mehr seiner großen Leidenschaft, dem „edlen
Waidwerk“ widmen, denn in der Natur und in der Familie und seinem großen
Freundeskreis fand er Erholung und Entspannung. Gern setzte er sich mit
seinen Freunden vom Rotary Club unter der Leitung von Dechant em. Walter
Suwelack für die Erhaltung und Renovierung der historischen Bildstöcke
und Wegekreuze im heimischen Raum ein.

1995 ehrte ihn seine Heimatstadt Warendorf für seine
vielfältigen Verdienste mit der Ehrenbürgerschaft. Auch die Französische
Partnerstadt Barentin hatte ihn zum Ehrenbürger ernannt. Viele seiner
Wegbegleiter freuten sich mit ihm über die wohlverdienten Ehrungen.

Am 6. Februar 2010 verstarb Dr. Günther Drescher im Alter von
83 Jahren. Mit seiner Frau Ruth, seinen beiden Kindern und seinen fünf
Enkelkindern trauerten die Warendorfer Bürger um ihren beliebten
Bürgermeister und Ehrenbürger und begleiteten ihn in großer Zahl zu
seiner letzten Ruhestätte auf dem Warendorfer Friedhof.
Text: Mechtild Wolff
Bilder: Alfred Kaup

Sharon Fehr, der
Ehrenvorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Münster, zeigt die
Warendorfer Thora-Rolle
Ja, es war ein Glücksfall und ein Beispiel von
bürgerschaftlichem Mut, dass Heinrich Baggeroer in der Reichspogromnacht
1938 die Warendorfer Thora-Rolle vor der Zerstörung rettete. Sein Sohn
Theo Baggeroer war ein guter Freund unserer Familie und erzählte gerne
diese denkwürdige Geschichte:
Mein Vater, der Lederwarenhändler Heinrich Baggeroer, hatte
sein Geschäft am Krickmarkt, wo er auch mit seiner Familie wohnte. Der
Hinterausgang aus seinem Garten lag an der Königstraße, direkt gegenüber
Rückseite der Synagoge.
In der Nacht des 9. auf den 10. November 1938, die später als
Reichspogromnacht in die Geschichte eingehen sollte, legte sich auch
über die Kleinstadt Warendorf der Schleier des Terrors. Nazi-Parolen
schallten durch die Altstadt – das ließ nichts Gutes erahnen - und bald
konnten die Bürger das Klirren von Fensterscheiben und das Zersplittern
von Holz hören. Schnell verbreitete sich die Schreckensnachricht, dass
die Schergen der SA Jagd auf jüdische Mitbürger machten. Die Juden
wurden aus den Häusern gezerrt, an die Ems gebracht und dort schwer
misshandelt, ihre Wohnungen wurden zerstört und ihre Habe aus den
Fenstern geworfen. Das Klirren von Glas und Porzellan war den Menschen
noch lange im Ohr, darum wurde diese Nacht „Reichskristallnacht“
genannt. Niemand stellte sich dem Terror entgegen, niemand wagte
einzuschreiten oder zu protestieren, das hätte auch für ihn Gefahr für
Leib und Leben bedeutet. Allerdings hat in dieser Nacht so mancher
Warendorfer seine jüdischen Nachbarn bei sich versteckt – auch das war
lebensgefährlich.

die jüdische Synagoge in Warendorf - Modell von
Lienhard Wesselmann
Zu seinem Entsetzen sah Heinrich Baggeroer in dem Schuttberg
die Thora-Rolle der Jüdischen Gemeinde liegen. Er wusste, dass die Thora
ein Heiligtum der Juden ist, in der auf koscherem Pergament die fünf
Bücher Moses in kunstvoller Handschrift geschrieben sind. Er hatte
selbst einmal in einem jüdischen Gottesdienst erlebt, wie der Rabbiner
aus der Thora-Rolle die Bibeltexte auf Hebräisch vorlas.
Was tun? Er wusste genau, wie gefährlich es war, die
Thora-Rolle mitzunehmen, aber er tat es trotzdem. Außerdem nahm er noch
Gebetbücher und einige Kultgegenstände unter den Arm und schlich sich,
glücklicherweise unentdeckt, durch die Gasse zurück in seinen Garten.
Aber wohin nun mit der Thora-Rolle und den Kultgegenständen? Nie durfte
jemand wissen, dass er sie gerettet hatte, das wäre im
Nationalsozialismus der sichere Weg ins KZ gewesen und
Hausdurchsuchungen gab es in der NS-Zeit auch bei Ariern!
Da erinnerte er sich, dass es im Keller ein Geheimversteck gab
– für gefährliche Zeiten -, eine kleine Kammer unter der Erde. Gute
verpackt – das konnte er ja als Lederwarenhändler - verstaute er
dort alles, verschloss die Klappe und legte zur Tarnung noch einen alten
Teppich drüber und stellte einen alten Schrank darauf.

Famlie Elsberg beseitigt die Scherben der
Pogromnacht vor ihrem Haus an der Oststraße
1940, nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Belgien, wurde
Hugo Spiegel verhaftet und ins KZ verschleppt. Die Tochter Rosa wurde
1942 auf offener Straße angesprochen und als jüdisches Kind
identifiziert und in den KZ-Tod geschickt. Wie gut, dass der Sohn Paul
bei katholischen Bauern versteckt worden war und auch die Mutter sich in
der Großstadt Brüssel gut verbarg.
Als die amerikanischen Soldaten bei Kriegsende im April 1945
das Konzentrationslager Dachau befreiten, war Paul Spiegel unter den
Glücklichen, die überlebt hatten. Entkräftet, aber mit ungebrochenem
Lebenswillen - sonst hätte er nicht überlebt -, machte er sich auf den
Weg nach Norden. In Frankfurt auf dem Bahnhof wartete auch Heinrich
Baggeroer, der gerade von einer Ledereinkaufsreise zurückkam, auf seinen
Zug. Er sah die jämmerliche Gestalt und sofort schoss ihm durch den Kopf
„Könnte das nicht Hugo Spiegel sein, abgemagert und mit rasiertem Kopf?“
Er sprach ihn an „Hugo, bist du das?“ und angesichts des bekannten
Gesichts leuchteten Hugos Augen. Ein Warendorfer Freund, welch ein
Lichtblick! „Hugo, wo willst du denn hin?“ „Das weiß ich nicht, ich weiß
nicht, wo meine Familie ist, ich weiß nicht einmal, ob sie noch am Leben
sind!“ „Dann komm mit mir nach Hause, dann sehen wir weiter!“ Und so
fuhren die beiden alten Freunde nach Warendorf in die alte Heimat, in
die Heimat, die Hugo Spiegel eigentlich nie wiedersehen wollte, nach all
den schrecklichen Erlebnissen!
Aber bei Baggeroers fühlte er sich geborgen und eines Abend
sagte Heinrich Baggeroer zu ihm „Hugo, geh mal mit mir in den Keller!“
und er schob dort einen Schrank an die Seite, rollte den Teppich auf,
öffnete die Bodenklappe und holte die Thora-Rolle aus dem Versteck.
Hugo Spiegel konnte es kaum glauben, dass das größte Heiligtum
der jüdischen Gemeinde gerettet worden war. Damit konnte er die jüdische
Gemeinde in Warendorf neu begründen. Jetzt wurde Warendorf wieder zu
seiner Heimat!
Auch seine Frau Ruth und seinen jetzt achtjährigen Sohn Paul fand er in Belgien wieder, gerade noch rechtzeitig, denn sie hatten sich entschlossen, zu den Verwandten nach USA auszuwandern – die Schiffspassage war schon gebucht und die Verwandten hatten die Kaution schon bezahlt. Aber jetzt kamen auch Ruth und Paul nach Warendorf - nur von Rosa hatten sie nie wieder gehört. Erst in den 2000er Jahren erfuhren sie, dass Rosa im Ausschwitz ermordet worden war.
Das Leben musste weiter gehen und es war für Hugo Spiegel ein
Herzensanliegen, eine jüdische Gemeinde in Warendorf zu begründen.
Die Synagoge an der Freckenhorster Straße 7 gab es nicht mehr,
sie war am 15. November 1938 von der Synagogengemeinde Warendorf an den
Kürschner Heinrich Kottenstedte verkauft worden. Die Synagogengemeinde
brauchte das Geld dringend zur Unterstützung der auswanderungswilligen
jüdischen Mitglieder, nur leider leitete die Stadtverwaltung den Erlös
aus dem Verkauf nie weiter!!!
Der neue Besitzer musste die Synagoge so umbauen, dass „der
bisherige Zweck nicht mehr erkennbar war“. Auch das für Synagogen so
typische Walmdach musste umgestaltet werden. 
Zunächst richtete Hugo Spiegel mit Hilfe der Stadt einen
kleinen Betsaal in der ehemaligen Synagoge ein. Es wird erzählt, dass
die Gründung einer Synagogengemeinde von zehn Männern jüdischen Glaubens
bezeugt werden muss. Außer Hugo Spiegel aber lebten keine Juden in
Nachkriegs-Warendorf. Der Zufall kam zu Hilfe: Bei den Soldaten der
englischen Besatzungsmacht, die das Hotel im Engel an der Brünebrede für
ihre Unterkunft beschlagnahmt hatten, gab es genügend jüdische Männer.
Dank der geretteten Thora-Rolle konnte am 7.
Ja, Hugo Spiegel blieb der einzige Jude, der wieder seine Heimat
in Warendorf fand. Er arbeitete wie früher als Viehhändler und wohnte
mit seiner Familie zuerst an der Oststraße und baute sich dann ein
schönes Haus an der Sassenberger Straße. In seinem Vorgarten hatte er
ein viel bewundertes Vogelhäuschen und beim Füttern der Vögel hielt er
gern ein Schwätzchen über den Gartenzaun. Hugo Spiegel wurde in vielen
Vereinen ein aktives und verlässliches Mitglied und 1962 schoss er im
Schützenverein „Hinter den drei Brücken“ sogar den Vogel ab und wurde
Schützenkönig.

1962 Hugo Spiegel, der Schützenkönig
Bürgermeister Dr. Kluck und Hugo Spiegel
1970 enthüllte Bürgermeister Dr. Hans Kluck gemeinsam mit Hugo
Spiegel auf dem jüdischen Friedhof einen Gedenkstein zum Andenken an die
jüdischen Mitbürger, die in den Jahren von 1933-1945 umgekommen waren.
Auch dieser Friedhof war in der Pogromnacht geschändet worden,
Grabsteine wurden umgeworfen, her
Auf diesem jüdischen Friedhof wurde Hugo Spiegel 1987 begraben,
dort, wo 1974 schon seine Frau Ruth ihre letzte Ruhestätte gefunden
hatte.
Sein Sohn Paul ging seinen eigenen Weg. Die
Viehhändlertradition der Familie wollte er nicht fortsetzen. Er wollte
schreiben und übernahm in Düsseldorf die Redaktion der Allgemeinen
jüdischen Wochenzeitung. Ein guter Einstieg, der in eine steile Karriere
in der Presselandschaft und später in einer angesehenen Künstleragentur
mündete.
In all den Jahren übernahm er ehrenamtliche Führungsaufgaben in
der jüdischen Gemeinde Düsseldorf, da war es nicht erstaunlich, dass
Paul Spiegel am 9. Januar 2000 zum Präsidenten des Zentralrates der
Juden in Deutschland gewählt wurde. Welch eine Aufgabe! Es stellte sich
schnell heraus, dass Paul Spiegel eine Idealbesetzung für dieses
verantwortungsvolle Amt war. Mit großer Leidenschaft und all seiner
Kraft setzte er sich für die Versöhnung von Juden und Christen ein –
Brückenbauer wollte er sein – und der jüdischen Gemeinschaft in
Deutschland eine gute Zukunft sichern.

Hugo Spiegel und seine charmante Frau Gisel und
Bürgermeister Theo Dickgreber
Paul Spiegel, Ehrenbürger der Stadt Warendorf

Prof.
Dr. Paul Leidinger und die „Wilhelm-Zuhorn-Plaketten Träger“, Eugenie Haunhorst, D. hc.Paul Spiegel , Prof. Dr.
Wilhelm Kohl
Wir Warendorfer erlebten Paul Spiegel als einen brillanten und
klugen Redner, der sich unermüdlich für Normalität im deutsch-jüdischen
Verhältnis einsetzte, aber auch als einen freundlichen und offenen
Menschen und einen fröhlichen Unterhalter, der gerne Witze und Anekdoten
erzählte und sich herzlich freute, als er seinen alten Klassenkameraden
Willi Schütte traf, mit dem ihn so viele Erinnerungen aus alten Zeiten
verbanden.
Der Heimatverein Warendorf ehrte Paul Spiegel 2002 mit der
„Wilhelm-Zuhorn-Plakette“. In seiner Festrede würdigte der Vorsitzende
Prof. Dr. Paul Leidinger sein Eintreten für Versöhnung und Dialog und
insbesondere seine Verbundenheit mit seiner Heimatstadt Warendorf.

Um die Erinnerung an den bedeutenden Sohn unserer Stadt wach zu
halten, wurde die Kreisberufsschule in „Paul-Spiegel-Berufskolleg“
umbenannt. Eine kluge Entscheidung! Hier fand gemeinsam mit allen
hiesigen Gymnasien am 30. April 2026 aus Anlass seines 20. Todestages
eine beeindruckendes Gedenken mit engagierten Schülern und Lehrern und
vielen Ehrengästen statt, zu denen auch sein alter Schulfreund Willi
Schütte mit seinen fast 90 Jahren gehörte. Sylvia Löhrmann, die
Beauftragte des Landes NRW für die Bekämpfung des Antisemitismus, für
jüdisches Leben und Erinnerungskultur zollte in ihrer Festrede dem
Lebenswerk von Paul Spiegel große Hochachtung.

Weil es in Warendorf keine jüdische Gemeinde mehr gibt,
befindet sich die Warendorfer Thora in der Synagoge der Jüdischen
Gemeinde in Münster. Erstmalig kam sie 2025 wieder an ihren Ursprungsort
zurück und wurde in der Ausstellung „Jüdische Leben in Warendorf“ von
Sharon Fehr, dem Ehrenvorsitzende der jüdischen Gemeinde Münster,
gezeigt. Vor über 200 Jahren wurden in dieser Thora auf Pergament die
fünf Bücher Moses in kunstvoller Handschrift aufgeschrieben – 340.000
Zeichen insgesamt. Die Thora ist ein stilles, sehr kraftvolles Symbol
der jüdischen Kultur.
Dieser wahre Schatz wurde der Mittelpunkt der sehenswerten
Ausstellung im Elsberghaus, die von Rudolf Berger und der
Glocke-Redakteurin Nicole Fenneker konzipiert wurde. Sie zeigte
eindrucksvoll die lange Geschichte jüdischen Lebens in Warendorf.
Mechtild Wolff 2026

Hier zum Herunterladen:
Der neue KIEPENKERL 2025
Die wunderbare Tante Sophie
Erinnerungen von Mechtild Wolff
Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Warendorf
Die Affhüppen-Kapelle – eine architektonische Schönheit der
Neugotik in Vohren
von Mechtild Wolff
Vortrag von Dr. Dirk Ziesing (Bochum):
"Warendorf – Westpreußen – Waterloo"
Das
Josephs-Hospital - eine lange Erfolgsgeschichte mit
ungewissem Ende
von Mechtild Wolff
Franz Joseph Zumloh, Wohltäter in großer Not
von Mechtild Wolff
Stellungnahme des Heimatvereins Warendorf zum Bau der neuen Bundesstraße B64 n (Umgehung Warendorf)
Stadtführung mit dem Thema: Entstehung und Bedeutung ausgewählter Straßennamen
Turbulente 15 Jahre im Heimatverein: Rückblick der Vorsitzenden Mechtild Wolff
Vor 80 Jahren: Die letzten Tage des 2.
Weltkriegs in Warendorf Ostern 1945
Das Portrait: Dr. h.c. Heinrich Windelen
Aus Anlass des Denkmaltages am 8. 9. 2024:
Motto: "Wahrzeichen - Zeitzeugen der Geschichte"
Der Warendorfer Bürger-Schützenhof – eine
Erfolgsgeschichte mit traurigem Ende
Der erste große Stadtbrand von Warendorf aus dem Jahre 1404
Das Portrait: Joos Brandkamp, Kirchen- und Kunstmaler
(1905 - 1983)
von Mechtild Wolf
100 Jahre Frauenwahlrecht - Erinnerungen an Clara
Schmidt in Warendorf und die Frauenbewegung
Clara Schmidt und die Frauenliste
Fakten und Historie
Heimatfest Mariä Himmelfahrt
Erlebte Geschichte: Mariä Himmelfahrt in den 1920er
Jahren von Eugenie Haunhorst
Unser engagiertes Ehrenmitglied Kurt Heinermann verstarb
im Alter von 91 Jahren
Anni Cohen und ihre Familie - von Warendorf nach Südafrika und Palästina
von Mechtild Wolff
Eduard Elsberg erbaute das erste große Kaufhaus in Warendorf
von Mechtild Wolff
Der
Elsbergplatz
von Dr. Bernward Fahlbusch
Das Fahrrad, ein wertvoller Besitz
von Eugenie Hauenhorst
Aus der Warendorfer Eisenbahngeschichte:
Der "Neue Bahnhof" in Warendorf von Mechtild Wolff
Aus der Warendorfer Eisenbahngeschichte:
Der "Alte Bahnhof" in Warendorf
Der Warendorfer Friedhof - Spiegel der Stadtgeschichte
Gebr. Hagedorn und Co, eine Landmaschinenfabrik mit Eisengießerei
Das Dezentrale
Stadtmuseum
ist in der Regel an Sonntagen von 15:00 - 17:00 Uhr geöffnet. Dazu
gehören das Rathaus, das Bürgerhaus Klosterstraße 7 mit den
handgedruckten Bildtapeten und das Gadem am Zuckertimpen 4
Der Eintritt ist frei.

