Durch die Bevölkerungsbewegungen nach dem 2. Weltkrieg war die
Zahl der katholischen Christen in Warendorf so stark
angestiegen, daß eine Teilung der Pfarrei St. Laurentius
unumgänglich wurde. Entsprechend begann man im Jahr 1953 im
Norden Warendorfs mit dem Bau der Josefskirche, der dann mit der
Weihe im Jahre 1956 abgeschlossen wurde.
Die Kirche wurde im
neoromanischen Baustil erbaut, eindrucksvoll charakterisiert ist
ihr Erscheinungsbild durch das Quadermauerwerk aus Sandstein mit
dem roten Ziegeldach. Der Kirchenraum ist eher zurückhaltend
gestaltet mit einer eindrucksvollen Fensterrosette über der
Orgelbühne. Auch die sakrale Kunst ist modern und zurückhaltend
gestaltet, ohne jede barocke Verspieltheit. Lediglich
einige alte Bildstöcke wurden in die Kirche aufgenommen,
die im Stil der anschaulichen Darstellungen der früheren
Jahrhunderte gehalten sind.
<\br> Bilder aus der St. Josefs Kirche
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Bilder: Matthias Rinschen (C) 2006